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Marburg setzt Auto-Abschaffprämie vorerst aus

Haushaltssperre bremst Verkehrswende-Initiative

Johanna Richter, Redakteurin gewerbesteuer.net

Johanna Richter

- 6 min Lesezeit

Die Universitätsstadt Marburg hat ihre Auto-Abschaffprämie vorerst auf Eis gelegt. Ursprünglich bot die Stadt 50 Bürgerinnen und Bürgern 1.250 Euro an, wenn sie ein Jahr lang auf ihr privates Auto verzichten. Diese Initiative, die Teil der Verkehrswende-Strategie der Stadt ist, wurde aufgrund einer Haushaltssperre gestoppt, die kürzlich in Kraft getreten ist. Die Stadt erklärte, dass die Beantragung der Prämie derzeit nicht möglich sei und die Fortführung oder Erweiterung für das kommende Jahr geprüft werden müsse.

Die Prämie hatte großes Interesse geweckt, und bereits im Juni 2023 startete eine Testphase, bei der die 50 Prämienplätze innerhalb eines Monats vergeben waren. Im November wurde das Programm aufgrund der hohen Nachfrage sogar noch einmal erweitert. Ziel der Stadt ist es, den Autoverkehr zu reduzieren und mehr Menschen zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr zu bewegen.

Obwohl für die aktuelle Runde bereits 39 Anträge bewilligt wurden, bleiben nun elf Plätze unbesetzt, da keine weiteren Anträge gestellt werden können. Die Haushaltssperre wurde aufgrund erheblicher Gewerbesteuerrückzahlungen in Höhe von über 100 Millionen Euro verhängt, was die finanziellen Spielräume der Stadt erheblich einschränkt. Marburg steht jetzt vor der Herausforderung, seine Verkehrswende-Initiativen anzupassen und gleichzeitig seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

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Quelle(n) dieser Nachricht: hessenschau.de, "Marburg legt Abwrackprämie auf Eis", 7. Dezember 2024

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Über Marburg:

Marburg, die charmante Universitätsstadt in Hessen, liegt malerisch an der Lahn und ist ein kulturelles Juwel mit einer reichen Geschichte. Seit dem 13. Jahrhundert eine Stadt, ist Marburg heute ein Oberzentrum in Mittelhessen und ein beliebtes Ziel für Besucher. Mit rund 78.203 Einwohnern ist es die achtgrößte Stadt des Bundeslandes. Die Stadt verdankt ihren Namen möglicherweise einer ehemaligen Grenze zwischen den Territorien der Landgrafen von Thüringen und den Erzbischöfen von Mainz.

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380 %

(Stand: 2025)

Ranking im Bundesland:

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